www.instrumenten-scout.de: Musikinstrumentenbauer Themen http://www.instrumenten-scout.de/ Das Portal www.Instrumenten-Scout.de bietet Themen zu Musikinstrumente und Musikinstrumentenbauer in Deutschland, Österreich und der Schweiz. de www.instrumenten-scout.de: Musikinstrumentenbauer Themen http://www.instrumenten-scout.de/EXT:tt_news/ext_icon.gif http://www.instrumenten-scout.de/ Das Portal www.Instrumenten-Scout.de bietet Themen zu Musikinstrumente und Musikinstrumentenbauer in Deutschland, Österreich und der Schweiz. TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Thu, 25 Sep 2014 09:41:00 +0200 DAS SCHWYZERÖRGELI http://www.instrumenten-scout.de/themen/details-themen.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=6554&cHash=6c3ef4622b67916b02acf33faa05c935 Das Schwyzerörgeli ist im Gegensatz zu einer chromatischen Handorgel diatonisch gestimmt, das... Das Schwyzerörgeli ist im Gegensatz zu einer chromatischen Handorgel diatonisch gestimmt, das heißt, es klingt auf Zug oder Druck verschieden. Dies gilt allerdings nur für die Melodieseite, die Bassseite ist bei allen Örgeli mit mehr als 10 Bässen chromatisch. Das Schwyzerörgeli besteht vorwiegend aus verschiedenen Holzarten (Ahorn, Buche, Birnbaum, Kirschbaum), dies macht den hellen, heimeligen und freundlichen Ton aus. Schwyzerörgeli werden in verschiedenen Tonarten hergestellt (B, A, H, C, Cis). Von den Kunden wird zu 90% das B-Örgeli bevorzugt. Schwyzerörgeli gibt es in verschiedenen Größen: Vom sehr kleinen 4-bässigen Miniörgeli bis hin zum 80-bässigen Örgeli. Das 18-bässige Örgeli wird von den Kunden am meisten verlangt. Der Preis variiert dabei je nach Marke und Ausführung stark zwischen Sfr. 4000 und Sfr. 6000. Bei den besonders niedrigen Preislagen handelt es sich meistens um italienische Produkte, die in der Schweiz oftmals als echte Schwyzerörgeli verkauft werden. Für den Kenner sind jedoch gewisse qualitative Unterschiede nicht zu übersehen. Die echten Schwyzerörgeli werden in 2 Hauptgruppen aufgeteilt: die Innerschweizer- und die Bernerörgeli. Zur Innerschweizergruppe gehören die Marken Gwerder, Jeker, Zürcher, Kolleger, Ott u.a. Die bekannteste Marke bei den Berner Örgeli ist Ruedi Reist. Die begehrtesten und mit Abstand teuersten Örgeli sind die alten Nussbaumer. Gwerder hat die Rechte und die Werkzeuge nach dem Tod von Josef Nussbaumer gekauft und stellt seine Orgeln seit 40 Jahren nach dessen Vorbild her. Das Schwyzerörgeli ist noch heute bei jung und alt sehr beliebt, wobei auch vor diesem Instrument der Fortschritt nicht halt macht: Seit 2003 stellt die Firma Gwerder auch elektronische Schwyzerörgeli her, bei denen der Klang elektronisch erzeugt wird, die Instrumente aber ansonsten genauso zu spielen sind, wie traditionelle Örgeli.

Abbildung: Gwerder, Schwyzerörgeli mit 18 Bässen, um 2005;
(Aus: Roth, Ernst, Schwyzerörgeli Geschichte-Instrumentenbau-Spielpraxis, 1. Neuauflage 2006)

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Orgeln Schweiz-InstrumentenBauer Tasteninstrumente Thu, 25 Sep 2014 09:41:00 +0200
ORGELBAU IN ÖSTERREICH http://www.instrumenten-scout.de/themen/details-themen.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=6526&cHash=bee4e0f498b2d56cf4a8b68ea1570357 Die historisch-politischen Veränderungen sowie die geographische Lage machten das Gebiet des... Die historisch-politischen Veränderungen sowie die geographische Lage machten das Gebiet des heutigen Österreich offen für Einflüsse auf den Orgelbau in unterschiedlichster Prägung: Technische und klangliche Neuerungen im Westen und Norden, italienische Einflüsse aus dem Süden und aus Böhmen bzw. Venetien für das östliche Gebiet. Eine Vermischung verschiedener Stilrichtungen bis hin zu Ausbildung örtlicher Besonderheiten war die Folge. Eine der ältesten Hinweise bezeugt eine Orgel aus dem Jahr 1334 im Stephansdom zu Wien. Aus dem 16. Jh. sind einige Instrumente in Originalsubstanz erhalten geblieben: Zum Beispiel die Orgel der Hofkirche von Innsbruck (1561, 15/II/P), erbaut von Jörg Ebert (1531-1582) und das anonyme Instrument der Silbernen Kapelle (ca. 1585, 8/I/P). Das 17. Jh. ist ein Jahrhundert des Übergangs: Politische und kirchenpolitische Divergenzen des 16. Jh. reichten noch weit in die erste Hälfte des 17. Jh. und eskalierten im blutigen dreißigjährigen Krieg (1618-1648). Mitten in den Wirren dieser Zeit wurden in Österreich drei große Instrumente von außergewöhnlicher Qualität errichtet: 1634 Schlägl (jetzt: 21/II/P) von Andreas Butz (gest. 1657), 1642 Klosterneuburg (35/III/P) von Johann Freund (gest. 1678) und 1642 Franziskanerkirche von Hans Weckerl (ca. 1594-1660). 1620 bekam das Benediktinerkloster St. Peter zu Salzburg von Daniel Hayl (gestorben nach 1638) einen Orgelneubau (24/II/P) in die Stiftskirche beauftragt, von der leider nur noch das Gehäuse existiert. Der Salzburger Dom erhielt erst 1703 durch den Salzburger Hoforgelmacher Christoph Egedacher II (1641-1706) eine neue Großorgel (32/II/P), die bereits 1705 durch seinen Sohn Johann Christoph Egedacher (1666-1747) auf 42 Register, verteilt auf drei Manuale und Pedal, wesentlich erweitert worden war. Gegen Ende des 17. Jh. löste der Wiederaufbau nach den Zerstörungen der Türkenkriege eine Prosperität aus, die sich auch auf den Orgelbau auswirkte und schließlich im 1. Drittel des 18. Jh. in einen galanten Stil mündete. Weitausladende Orgelgehäuse mit üppigem Dekor, drei- bis viermanualige Instrumente, neue Register etc. prägten den Orgelbau des 18. Jh. Die Orgelbauer Johann David Sieber (1714 Michaelerkirche Wien), Caspar Humpel (1725 Innsbrucker Dom), Johann Ignaz Egedacher (1675-1744, 1732 Stiftskirche Zwettl) und viele andere mehr prägten den Orgelbau des 18. Jh. Neue und wichtige Impulse kamen vor allem durch den in Reifenberg (Slowenien) gebürtigen Franz Xaver Krismann (1726-1795), der u.a. neue Register in der Tradition Nacchinis mit nach Österreich brachte. Seine Instrumente in St. Florian bei Linz (1774, 74/III/P), Alter Dom Linz (1790, 31/III/P: vom Zisterzienserstift Engelszell in den Alten Dom nach Linz übertragen und aufgestellt). Die Wende vom 18. zum 19. Jh. stellt eine erneute Übergangsperiode dar, die durch die Aufhebung von Kirchen und Klöstern aufgrund der Kirchenreform Kaiser Josephs II. (1783) bedingt war. Stagnation und Orgeltransferierungen waren deren Folge. Auch Simplifizierungen wurden nach den orgelbaulichen Grundsätzen 1805 von Georg Joseph (Abbé) Voglers (1749-1814) an den Orgeln der Wiener Dorotheerkirche und St. Peter zu Salzburg vorgenommen. Mit den Orgelbauern Ignaz Kober (1756-1813; 1804 Heiligenkreuz, 52/II/P), Ferdinand Buckow (1801-1864; 1858 Wien Maria Treu) sowie die Firmen Friedrich (1757-1826) und Jakob Deutschmann (1795-1853), Louis Mooser, Johann Georg Gröber (1775-1849), Alois Hörbiger (1810-1876), Carl Hesse (1808-1882), Familie Ullmann, Familie Reinisch, Familien Mauracher usw. kehrte nach vielen Jahren der Stagnation wieder der Qualitäts-Orgelbau zurück. Von der Wiener Weltaustellung (1873) gingen wichtige Impulse für den Orgelbau aus, in deren Folge u.a. der Orgelneubau 1878 in die Votivkirche Wien durch die Firma E.F. Walcker mit 60/III/P erfolgte. 1872 schließlich wurde für den neu errichteten "Goldenen Saal" des Musikvereins eine Konzertorgel durch Friedrich Ladegast (1818-1905) erbaut; nur noch das Gehäuse ist erhalten geblieben. Kurz vor Ende der Donaumonarchie konnten in Österreich bedeutende Großorgeln in Kirchen und Konzertsälen errichtet werden, von denen zwei genannt seien: 1888/1910 die "Kaiser-Jubiläums-Orgel" (60/III/P) in Bad Ischl (Matthäus Mauracher ́s Söhne, Salzburg) und 1913 die Orgel im großen Saal des Konzerthauses in Wien (jetzt: 116/V/P) Gebrüder Rieger, Jägerndorf). Es war dies die erste fünfmanualige Orgel der Donaumonarchie. 1909 blickte die internationale Orgelwelt nach Wien, wo unter Vorsitz von Albert Schweitzer (1875-1965) beim III. Kongress der Internationalen Musikgesellschaft das "Internationale Regulativ für Orgelbau" verabschiedet worden war. Diese Reformbewegung kam durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges zum Erliegen. Die sich ab 1920 in Norddeutschland formierende "Orgel-Erneuerungsbewegung" unter Hans Henny Jahn (1894-1959) konnte in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg in Österreich nur in zwei Projekten Fuß fassen: 1930 Evangelische Christuskirche Wels, (1930, 22/II/P), unter dem Einfluss von Johann Nepomuk David (1895-1977) entstanden - das Instrumente wurde mehrmals erweitert - und 1935 R. k. Pfarrkirche Wien Alt-Ottakring (19/III/P), geistiger Urheber: Josef Mertin (1904-1998). Nach dem Zweiten Weltkrieg hat Sybrand Zachariassen (1900-1960) durch seine Vorträge auch wichige Impulse gesetzt. Beim Zweiten Internationalen Kongress für katholische Kirchenmusik (1954) leitete die "Dänische Orgelreform" in Österreich ein (Mechanische Schleiflade, Werkprinzip, mechanische Spieltraktur, geschlossene Orgelgehäuser). Höhepunkt war der Bau der Domorgel zu Linz (1968, Marcussen, 70/IV/P). Österreichische Orgelbaufirmen, wie Rieger in Schwarzach und Pirchner aus Steinach am Brenner, konnten sich international etablieren und exportieren seither Orgeln in alle Welt. Seit den 1970er Jahren ist der historisierende Orgelbau in Österreich durch einheimische und ausländische Orgelbaufirmen stark vertreten. Bereichert wird diese stilistische Vielfalt durch Kopien und Nachbauten von Instrumenten des 19. Jh. der deutschen und französischen Tradition.

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Österreich-InstrumentenBauer Orgeln Historische Nachbauten Tasteninstrumente Mon, 22 Sep 2014 10:32:00 +0200
ORGELN UND DENKMALSCHUTZ http://www.instrumenten-scout.de/themen/details-themen.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=6525&cHash=50bc469f325045d73a25918ad2d71f30 In Österreich stehen Orgeln als Teil eines denkmalgeschützten Bauwerks unter Denkmalschutz. Daher... In Österreich stehen Orgeln als Teil eines denkmalgeschützten Bauwerks unter Denkmalschutz. Daher benötigen Orgelneubauten, ebenso wie Erneuerungen eines Orgelspielwerks im historischen Orgelgehäuse und selbstverständlich auch die Restaurierung eines Orgelspielwerks einer denkmalbehördlichen Bewilligung nach §5 Denkmalschutzgesetz, in dem Veränderungen in der Substanz, der überlieferten Erscheinung und der künstlerischen Wirkung eines Denkmals geregelt sind. Österreichweit ist die Abteilung für Spezialmaterien des Bundesdenkmalamts für Musikinstrumente, die unter Denkmalschutz stehen, zuständig. Sie überprüft die Denkmaleigenschaften eines Instruments, wirkt bei der Entwicklung von Restaurierzielen in Zusammenarbeit mit Orgelbauern, diözesanen Referenten und Eigentümern mit und betreut Restaurierungen. Für umfassende Restaurierungen an Orgelspielwerken kann um Förderung aus Denkmalpflegemitteln des Bundes angesucht werden. Das Bundesdenkmalamt steht gerne beratend und unterstützend bei Orgelangelegenheiten zur Verfügung.

Bundesdenkmalamt, Abteilung für Spezialmaterien Hofburg -
Säulenstiege, 1010 Wien
spezialmaterien(at)bda.at

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Tasteninstrumente Orgeln Österreich-InstrumentenBauer Mon, 22 Sep 2014 10:12:00 +0200
WAS KÖNNEN UNSERE TASTENINSTRUMENTE? http://www.instrumenten-scout.de/themen/details-themen.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=6524&cHash=a2885e50a6d0bc812c5d0206e85069b2 Auf dem Flügel und dem Klavier sowie auf dem Klavichord kann musikalisch wunderbar dynamisch... Auf dem Flügel und dem Klavier sowie auf dem Klavichord kann musikalisch wunderbar dynamisch gespielt werden. Auf der Orgel können Töne beliebig lange gehalten, aber nicht dynamisch gestaltet werden. An einem Notenbild aus dem wohltemperierten Klavier kann man ablesen, welches Instrument diese Forderungen erfüllt. Weder das von Bach so geliebte Clavichord, noch der Flügel oder das Cembalo haben ausreichende Klingdauer, damit das notierte f am Übergang zum nächsten Takt die reizvolle Sekunde zu Gehör bringt. Die Orgel kann es, aber ihr Ton ist starr. Also keines der genannten Instrumente erfüllt das Notenbild wirklich. Arnold Schönberg beschreibt eine Orgel der Zukunft, eine dynamische Orgel, die er sich wünschte. Ihm war vermutlich klar, dass die herkömmlichen Orgelpfeifen das nicht können.
Heute könnte man es. Dynamische Orgelpfeifen gibt es. Solche Pfeifen wurden bereits hergestellt. Das erste Instrument mit dynamischen Pfeifen war die Claviola von Hohner. Danach wurde eine kleine Orgel mit 8 Tönen in "Ars organi" vorgestellt. Später baute der Orgelbauer Rohlf eine Orgel mit einem dynamisch spielbaren Register. Ein im Pedal herausklappbarer Hebel regelt die Windzufuhr. Die Orgel steht in der Friedenskirche in Echenhaid / Bayern. Eine schöne CD mit Musik auf dieser Orgel gibt es im dortigen evangelischen Pfarramt. Und in Hamburg-Poppenbüttel steht in der Marktkirche eine große Orgel von Rohlf, die ein windgesteuertes Schwellwerk mit drei dynamischen Registern hat. Schwellwerke mit dynamischen Pfeifen benötigen keinen Schwellkasten, aber regelbaren Wind.
Die Erfindung dynamikfähiger Orgelpfeifen erwuchs aus meiner großen Liebe zu Bachs Musik, insbesondere zu seiner Orgelmusik. Aus dem Choralvorspiel "Ich rufe zu Dir, Herr Jesu Christ" wünschte ich mir die Melodie gestalten zu können. Jahrzehntelang habe ich darüber nachgedacht und kam dann endlich auf eine Lösung: Auf der Klarinette kann man sehr ausdrucksvoll spielen und das über einen großen Tonbereich und mit einer einzigen Zunge, einer aufschlagenden Zunge aus Holz. Eine Holzzunge hat eine hohe innere Dämpfung. An einer Akkordeonzunge versuchte ich die Dämpfung zu erhöhen. Ich klebte auf die Zunge eine dünne Gummihaut und befestigte sie an einem Resonanzrohr. Es zeigte sich bereits eine schwache Wirkung. Dann kam mir aber die zündende Idee, die Zunge zu wenden. Bekanntlich spricht eine durchschlagende Zunge nur in einer Blasrichtung an. Sie benötigt dafür eine leichte Aufbiegung, genau wie das Klarinettenrohrblatt. In der gewendeten Lage spricht aber die Durchschlagzunge gar nicht an. Sie öffnet sich lediglich und lässt etwas mehr Blasluft durch. Mit anderen Worten heißt dies aber, dass sie total gedämpft ist. Koppelt man dieses optimal gedämpfte System an ein Resonanzrohr, so kommen die Rückstellkräfte für die Zunge aus dem Rohr. Aus der Akustik weiß man, dass in gekoppelten Schwingungssystemen jenes System über Frequenz und Klangfarbe bestimmt, welches die geringste Dämpfung hat. So kommt es, dass das Rohr allein die Tonhöhe und Klangfarbe bestimmt. Die Dämpfung in einem Hohlraumresonator ist denkbar klein. Die gewendete Zunge ist also das ideale Erregersystem für Pfeifen aller Art. Die Zunge schlägt auch nicht mehr durch die Platte hindurch, sondern nur in den Resonator hinein. Sie ist praktisch stumm und wird zu einer Ausschlagzunge. Sie schwingt auch nicht mehr mit ihrer eigenen Frequenz, sondern wird vom Resonator zu einer höheren Frequenz gezwungen. Um ein rasches Einschwingen zu bekommen, muss man die Aufbiegung, die Zungen vom Hersteller haben, rückgängig machen. Die Zungenunterseite muss mit der Plattenoberseite bündig stehen, also den Schlitz optimal abdecken, ohne in den Schlitz einzutauchen.
Am besten eignen sich Zungen aus Mundharmonikas. Sie sind weicher als Zungen vom Harmonium oder aus dem Akkordeon. Für Pfeifen im Bassbereich sollte man Zungen mit möglichst kleiner oder besser ohne Auflage einsetzen. Die träge Masse der Auflagen erhöht die Einschwingzeit. Für die Zungeneigenfrequenz gibt es einen Erfahrungswert. Günstig ist eine Zungenfrequenz, die um einen Ganzton bis zu einer Terz unterhalb der Resonatoreigenfrequenz liegt. Gestimmt wird am Rohr. Mit der gewendeten Zunge kann man alle bekannten Pfeifengeometrien erregen, weite und enge Mensuren und alle Becherformen. Der Autor konnte ein beidseitig offenes Rohr von 1m Länge und 8 mm Innendurchmesser zum Klingen bringen. Bei diesen Abmessungen versagen Labium und Aufschlagzunge. Wählt man die Geometrien herkömmlicher Blasinstrumente, so erhält man unverkennbar deren Klangfarben.
Alle Blasinstrumente kann man zu Orgelregistern machen: Trompete, Posaune, Klarinette, Saxophon, Fagott und Oboe. Leider hat noch kein Orgelbauer diese Möglichkeiten wirklich genutzt; vielleicht auch noch nicht verstanden. Wenn ein Orgelbauer das Wort "Durchschlagzunge" hört, denkt er vielleicht zuerst an die Physharmonika oder an Pfeifen mit Durchschlagzungen, die sich nicht sonderlich bewährt haben, und wenn er dann noch "Mundharmonikazungen" hört, ist vielleicht eher Abneigung da. Schön wäre es, wenn sich ein entsprechendes Institut damit beschäftigen würde, um meine Feststellung messtechnisch zu untermauern.
Ein völlig anderes System, die Luftsäule in Pfeifen zu erregen, ist die akustische Rückkopplung. Mit billigen und kleinen Teilen, wie sie im Telefon oder im Handy zu finden sind, kann man das verwirklichen. Der Orgelwind wird durch eine akustische Rückkopplung ersetzt. Jede Pfeife benötigt drei Teile, ein Mikrophon, einen Verstärker und einen Lautsprecher. Der Autor bezahlte für die Teile nur wenig Geld (3-4 Euro). Wohlgemerkt, es ist keine elektronische Tonerzeugung, sondern lediglich Windersatz und keineswegs mit der Tonerzeugung in Digital- oder Analogorgeln zu verwechseln. Man benötigt Pfeifen, der Ton entsteht und kommt aus der Pfeife. Gestimmt wird an der Pfeife. Intoniert wird am Poti. Der ganze Aufwand für den Wind, das Gehäuse, die Windladen und Ventile entfallen und die Pfeifen benötigen kein Labium und keine Aufschlagzunge. An Stelle des Gebläses tritt eine Niedervolt-stromquelle. Die Pfeifen ohne Wind kann man ebenfalls dynamisch machen. Dafür wird ein Drucksensor an der Taste angebracht, der die Mikrophonspannung am Verstärkereingang erhöht. Dass mit der wachsenden Lautstärke auch der Obertongehalt zunimmt, ist musikalisch sehr willkommen. Weitere Informationen über Veröffentlichungen zu diesem Thema erhalten Sie beim Autor des Beitrages:

Ernst Zacharias
Böttcherkamp 187 a
22549 Hamburg
Tel.: +49-(0)40-60902806

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Tasteninstrumente Orgeln Orgelteile Fri, 19 Sep 2014 17:28:00 +0200
STEIRISCHE HARMONIKA http://www.instrumenten-scout.de/themen/details-themen.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=6523&cHash=8b65869c6a2e142d581d5b5f91744f43 Die Steirische Harmonika ist ein diatonisches, wechseltöniges Handzuginstrument. Es entwickelte... Die Steirische Harmonika ist ein diatonisches, wechseltöniges Handzuginstrument. Es entwickelte sich aus dem "accordion" des Erfinders Cyrill Demian, der am 23. Mai 1829 in Wien das Patent dafür erhielt. In Zusammenarbeit mit Musikanten wurde das Instrument vervollkommnet, bis es 1850 als diatonische Knopfharmonika feststand. Seit 1870 hat sich die Optik und die Tonanordnung laufend verändert. Heute gibt es Instrumente in fast allen optischen Ausführungen, verschiedenen Materialien und handgeschnitzte Harmonikas. Auch beim Tonumfang gibt es mittlerweile 4-reihige Harmonikas mit 51 klingenden Diskanttasten und 21 klingenden Basstasten. Neben dem Akkordeon, der Concertina, dem Bandonium und dem Schwyzerörgeli findet es heute vor allem seinen Platz in der Volksmusik, besonders in Österreich, Südtirol, Tschechien, Slowenien, Bayern, aber auch in vielen anderen Ländern. Dabei hat das Wort "steirisch" offensichtlich nichts mit der Steiermark zu tun, sondern ist ein Synonym für die alpenländische Volksmusik. Lange Zeit wurde nach einer Methode gesucht, um das Instrument nach Noten erlernen zu können. Erst um 1980 hat die Steirische Harmonika mit der Einführung der Griffschrift durch Max Rosenzopf schliesslich einen großen Aufschwung erlebt. Damit war ein Erlernen auf relativ einfache Weise möglich. Die jetzige Griffschrift ist fast identisch mit jener des Schwyzerörgelis. Dank der ständig wachsenden Beliebtheit der Steirischen Harmonika ist das Interesse zum Erlernen des Instruments in den Musikschulen Österreichs und sogar in Konservatorien und in den Musik-Universitäten merklich gestiegen. Auch die Harmonika-Erzeuger haben zu diesem Erfolg beigetragen. Heute sind Instrumente mit einem hervorragenden Niveau auf dem Markt, die u.a. von folgenden österreichischen Firmen hergestellt werden: Original Kärntnerland-Schwarz, Strasser, Jamnik, Müller, Zernig, Parz, Spirk.

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Steirische Harmonikas Steiermark Handzuginstrumente Fri, 19 Sep 2014 17:18:00 +0200
MAULTROMMEL ODER BRUMMEISEN http://www.instrumenten-scout.de/themen/details-themen.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=6522&cHash=e3927f794471de26f5008d76e50c33f3 Die Maultrommel, zur Familie der Zupfidiophone gehörend, ist ein kleines Musikinstrument mit... Die Maultrommel, zur Familie der Zupfidiophone gehörend, ist ein kleines Musikinstrument mit durchschlagender Zunge, dessen Tonerzeugungsprinzip traditionell auf der ganzen Welt verbreitet ist: Eine manuell angeregte elastische Zunge schwingt durch die geöffneten Zahnreihen in den Mundhohlraum des Spielers und wird dort durch Änderung der Größe der Mundhöhle und durch die Atmung klanglich variiert. Ihren Ursprung - hergestellt aus Holz (Bambus) - hat die Maultrommel wahrscheinlich in Asien. In Europa stammen die ältesten Funde aus Ostfrankreich. Hier wurden sie meistens aus Eisen, Bronze oder Messing hergestellt. Im deutschsprachigen Raum hießen sie Brummeisen und lassen sich bereits im frühen Mittelalter finden. Da eine Maultrommel nur über einen begrenzten Tonumfang verfügt, war sie im Laufe der mitteleuropäischen Musikentwicklung der letzten 200 Jahre als solistisches Musikinstrument fast zum Aussterben verurteilt. Eingang in die Hochkulturmusik fand sie nur selten, wie z.B. bei Johann Georg Albrechtsberger, dem Lehrer Beethovens, der um 1765 sieben Konzerte für Maultrommel, Mandora und Streicher schrieb. Im Bereich der Volksmusik wurde sie um 1900 durch die Mundharmonika verdrängt, die nach einem sehr ähnlichen Prinzip ihre Töne erzeugt. Gegenwärtig findet man die Maultrommel in der Volksmusik, in der klassischen Musik und auch in der modernen österreichischen Musikszene. Die Herstellung von Maultrommeln erfolgt heute wieder in fast allen europäischen Staaten und darüber hinaus u.a. in Jakutien (Russland), Vietnam, Indonesien, Afghanistan, Indien, Japan, den Philippinen und den USA. Die Marktgemeinde Mölln/OÖ ist das Zentrum des österreichischen Maultrommelbaus - und das definitiv seit 1679. Älteste Quelle ist eine Handwerksordnung aus diesem Jahr. Archäologische Ausgrabungen lassen den Schluss zu, dass schon einige Jahrhunderte zuvor in dieser Region Maultrommeln gefertigt worden sind. Es ist bemerkenswert, dass sich das alte Handwerk dort bis zum heutigen Tag erhalten hat. Doch während es um 1800 in der Hochblüte an die 30 Meister gab, sind es heute lediglich drei: die Firmen Schwarz, Jofen und Wimmerbades. Mit dem wachsenden Interesse an echter Volksmusik, an "Ethno", "World Music" und an Experimentalmusik wurde das Obertoninstrument Maultrommel zusammen mit Didjeridoo, Alphorn und Obertongesang wieder entdeckt. Ein Meilenstein war dabei das 3. Internationale Maultrommelfestival 1998 in Molln, organisiert vom 1992 gegründeten Österreichischen Maultrommelverein (www.maultrommelverein.at). Die Entwicklung der Maultrommel samt einer sehenswerten Sammlung von einzigartigen Maultrommeln, Mundharmonikas und Steirischen Harmonikas ist im Harmonikamuseum von Karl Schwarz zu besichtigen (www.maultrommel-schwarz.at). Eine weitere Sammlung von Maultrommeln ist im Museum Dorf Molln (www.museum.molln.cc) zu besichtigen.

Andreas Lange
(Text basiert auf Angaben bei Wikipedia, von Angela Mohr, dem Österreichischen Mautrommelverein u.a.)

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Klangobjekte Österreich-InstrumentenBauer Zupfinstrumente Fri, 19 Sep 2014 16:51:00 +0200
KARL MACOUREK UND DIE SCHRAMMELHARMONIKA http://www.instrumenten-scout.de/themen/details-themen.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=6520&cHash=5cce7809ed559a8a2c67a4d0df900c58 Im Musikhaus Macourek wurden sämtliche Harmonika- und Akkordeoninstrumente verkauft oder auch... Im Musikhaus Macourek wurden sämtliche Harmonika- und Akkordeoninstrumente verkauft oder auch repariert. Das Besondere der Werkstätte war der Bau von Schrammelharmonikas, den dreireihigen, chromatischen Knopfharmonikas, deren Bau und Stimmung vor ungefähr 1 ½ Jahrhunderten für den Gebrauch in der Wiener Volksmusik entwickelt worden war. Daher hat das Instrument auch den Namen, der auf das legendäre "Schrammelquartett" zurückgeht. Das hier abgebildete Modell hat auf der Diskantseite 52 Töne, von G bis ais, 2-chörig wegen der beabsichtigten Schwebung. Stimmplatten, Klaviatur und Knöpfe sind so angeordnet, dass man bei Akkordwechsel die beiden mittleren Finger gerade nach vorne setzen kann; das kommt dem Spieler von Wiener Musik entgegen. Auf der Bassseite gibt es nur 12 Knöpfe, aber alle Tonarten in Dur und Moll nach einem ausgeklügelten System. Im Duo mit der Kontragitarre oder im Quartett mit Geigen und Kontragitarre wird die linke Hand meist gar nicht gespielt. Karl Macourek machte sich als Handharmonikameister im Jahr 1951 selbständig und konnte seine Werkstätte und sein Geschäft im Lauf der Jahre immer wieder vergrößern. Etliche Jahre arbeitete sein Sohn mit ihm, der den Betrieb 1998 übernahm, 2006 aber das Gewerbe niederlegte. Die letzten Modelle, die Herr Macourek anfertigte, sind mit Zelluloid überzogen und haben ein von ihm gewünschtes "moderneres" Aussehen.

© Text und Photos: Lisl Waltner, Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

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Handzuginstrumente Akkordeons Österreich-InstrumentenBauer Fri, 19 Sep 2014 11:41:00 +0200
DAS WIENER HORN http://www.instrumenten-scout.de/themen/details-themen.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=6519&cHash=1b322ee537f50067b7b7467306cef031 Das Wiener Horn ist eine spezielle Bauform des Waldhorns, das sich meistens durch den Einbau von... Das Wiener Horn ist eine spezielle Bauform des Waldhorns, das sich meistens durch den Einbau von Doppelpumpenventilen unterscheidet. Durch die engere Mensur als beim Doppelhorn - die Rohrlänge beträgt vom Mundstück bis zum Schalltrichterende etwa 3,7 Meter - besitzt es mehr Teiltöne und klingt dadurch generell heller als ein Doppelhorn. Sein Mechanismus begünstigt weiche Bindungen bei legato gespielten Tönen, so dass diese fließend ineinander übergehen. Andererseits ist es aber schwierig, bei schnellen legato-Folgen die Töne sauber erklingen zu lassen. Das Instrument fordert dem Musiker ein hohes Maß an Kunstfertigkeit und Meisterschaft ab. In der heutigen Orchesterpraxis ist das Wiener Horn eine Rarität - nur wenige Orchester in Europa verwenden es noch. Bei den Wiener Philharmonikern ist es für die Hornisten Pflicht, das Wiener Horn zu beherrschen. Es prägt den spezifischen Wiener Klangstil. Der Instrumentenbauer Leopold Uhlmann (1806-1878) kann als "Vater des Wiener Horns" bezeichnet werden. Um 1830 konstruierte er die für dieses Instrument so charakteristischen Pumpenventile. Heute werden die Wiener Hörner in Österreich von folgenden Firmen hergestellt: Haagston, Andreas Jungwirth und Eduard Kiefl. Weiterhin werden sie auch von einigen wenigen Firmen u.a. in Deutschland produziert.

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Blechblasinstrumente /Metallblasinstrumente Hörner Wien Österreich-InstrumentenBauer Fri, 19 Sep 2014 11:31:00 +0200
DIE SCHWEGEL http://www.instrumenten-scout.de/themen/details-themen.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=6518&cHash=55ed89ee5d74278d180c33b0ae86d8ed Althochdeutsch: "Suegala" = "Schienbeinknochen" Das einfache Instrument aus... Althochdeutsch: "Suegala" = "Schienbeinknochen"

Das einfache Instrument aus dem 12. Jahrhundert ist ein historischer Vorgänger der heutigen Querflöte. Einige weitere überlieferte Namen sind auch "Schwegelpfeife", "Zerchpfeife", "Zwergpeife", "Seitelpfeife" und "Seitenpfeife". Ursprünglich wurde die Schegel als Einhandflöte zur gleichzeitig gespielten Trommel beim Militär geblasen. Sie wurde von kleinem und Ringfinger der linken Hand gehalten. Später fand Schwegel Einzug bei Schützenvereinen, in der Volksmusik und sogar Kunstmusik. Ch. W. Gluck und Michael Haydn verwendeten sie in ihren Kompositionen unter dem Namen "Piffero". Seit alter Zeit im Salzkammergut stark verbreitet, wird die Schwegel heute noch an vielen Orten in Österreich und im Ausland gespielt, besonders bei Schützenfesten, Volksmusikabenden, Stammtischen im Wirtshaus, Adventveranstaltungen, auf der Alm und in der Kirche. In Österreich ist das Instrument zunehmend beliebt vor allem bei der Jugend - z.B. in der Musikschule Gosau, bei Seminaren, musikalischen Zusammenkünften und bei den Schwegelwochen. Anders als die Querflöte, die sich nach 1650 schnell weiterentwickelte, blieb die Schwegelpfeife lange Zeit bautechnisch gleich: ein einteiliges Rohr mit zylindrischer Bohrung, sechs Grifflöchern und kreisrundem Mundloch. Erst um 1800 wurde die Schwegel des Öfteren konisch gebaut und erhielt zusätzlich ein Kleinfingerloch mit Deckklappe für den Ton. Es gibt sie in mehreren Stimmungen. Die tiefsten Pfeifen haben den Grundton d1, die höchsten noch spielbaren Instrumente erklingen bis zum es2. Die für die Hausmusik gebräuchlichsten sind die Schwegelpfeifen in a' und H'. Der Tonumfang beträgt zweieinhalb Oktaven. Der letzte professionelle österreichische Hersteller von Schwegelpfeifen war Helmuth Schmidl, der vor einigen Jahren in Pension gegangen ist.

Nicole Sandt, Berlin

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Holzblasinstrumente Holzflöten Österreich-InstrumentenBauer Fri, 19 Sep 2014 11:20:00 +0200
DIE WIENER OBOE http://www.instrumenten-scout.de/themen/details-themen.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=6516&cHash=441ff8a83f90ca5649ade5100e224c0f Sie ist die letzte der in deutscher Bauweise erzeugten Oboen und wird zurzeit nur noch in Wien und... Sie ist die letzte der in deutscher Bauweise erzeugten Oboen und wird zurzeit nur noch in Wien und dessen Einzugsbereich gespielt. 1998 wurde die Gesellschaft der Freunde der Wiener Oboe gegründet, um eine effiziente Basis zur Unterstützung dieses Instrumentes gewährleisten zu können. Zu deren Aufgaben zählen die Herausgabe eines Mitglieder-Journals, der Aufbau eines Archivs über die Geschichte der Wiener Oboe und der Oboisten, die interne Kommunikation durch Versenden von elektronischen Nachrichten, der Aufbau eines Notenarchivs, die Veranstaltung von Wettbewerben für den Nachwuchs und ebenso Ankauf und Vermietung von Instrumenten. Mittlerweile verleiht die Gesellschaft bereits über 50 Oboen (davon 9 für Kinder), 2 Oboen d ́amore und 2 Englischhörner. Die Wiener Oboe ist natürlich für die großen Instrumentenmacher, die logischerweise eine standardisierte Massenproduktion bevorzugen, nicht so interessant. Am Beginn einer Produktion sind meist hohe Investitionen zu leisten und die Perspektive, nur eine geringe Anzahl von Instrumenten verkaufen zu können, erleichtert die Sache nicht. Zuletzt war ja die Wiener Oboe nicht mehr in Wien hergestellt worden. Durch unser gemeinsames Auftreten sind jedoch einige Instrumentenbauer ermutigt worden, sich an den Bau zu wagen, wie Christian Rauch und Karl Radovanovic. Durch die Verleihung der Oboen wurde es überhaupt möglich, an einigen Musikschulen Wiener Oboe unterrichten zu können. Dadurch kann auch die Ausbildung auf eine breitere Basis gestellt werden, was für ein Instrument mit regionaler Verankerung eminent wichtig ist. Bereits zum 4. Mal wurde ein Nachwuchs-Wettbewerb veranstaltet. Durch eine Mitgliedschaft in unserer Gesellschaft unterstützen Sie die Bewahrung dieser Tradition.

Josef Bednarik - Obmann der Gesellschaft der Freunde der Wiener Oboe
Lastenstr. 13
1230 Wien
Tel.: +43-(0)664-215 35 44
www.wieneroboe.at

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Oboen Österreich-InstrumentenBauer Wien Fri, 19 Sep 2014 09:41:00 +0200