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Eliana Burki spielt regelmässig auf fünf Schweizer Alphörnern

Von: Nicole Sandt


Die Schweizer Alphornistin und Sängerin Eliana Burki ist spätestens seit Anfang der 90er Jahre eine auffallende Erscheinung in der Schweizer Musikszene. Bereits als Neunjährige trat sie mit einem Alphorn des Schweizer Alphornbauers Ernst Schüpach auf. Selbstbewusst stellte sie sich neben eine Männerschar Schweizer Alphornisten, als ob sie ganz selbstverständlich dazugehöre.

Eliana Burki spielt regelmässig auf fünf Schweizer AlphörnernSpätestens seit 2008 hinterlassen ihre Alphornklänge Spuren in der ganzen Welt. Das für die Schweiz symbolträchtige Alphorn erobert mit ihr Europa, die USA , Südamerika, Afrika und Asien. Ihre hoch professionelle Band iAlpinisti hilft ihr dabei. Immer wieder ist Eliana Burki fasziniert, was man aus so einem „Baumstamm“ von Instrument alles herausholen kann. Und das ist weit mehr als der klassische Klang vonEliana Burki spielt regelmässig auf fünf Schweizer Alphörnern der Höhe der Alp. Seit Eliana Burki ist das Alphorn auch für Blues, Jazz, Funk, Rock und lateinamerikanischen Sound salonfähig – und natürlich für den ihr eigenen Stil. Sie nennt diesen Stil „Worldmusic“ – ein Mix aus allen Stilen, der aber klassische und folkloristische Elemente enthält. Am liebsten mag sie am Alphorn den „tieftönig warmen und urigen Klang“. Eliana Burki und ihre Band kreieren neue und ungewöhnliche Musik für das Alphorn. Nach ihrer CD Heartbeat erscheint im Frühjahr 2011 ihr neues Album Travellin’ Root. Hier kommt ein neu entwickeltes Mundstück zum Einsatz, dass sie zusammen mit dem amerikanischen Alphornbauer Jim Patterson und dem Produzenten John Boylan entwickelt hat. Über die Naturtonreihe hinaus kann sie mit diesem Mundstück fast alle Halbtöne der chromatischen Tonleiter spielen.
Wie das wohl auf ihren fünf Schweizer Alphörnern klingt?

Eliana Burki spielt regelmässig auf fünf Schweizer AlphörnernEliana Burki spielt regelmäßig zwei nussbaumstrukturierte Alphörner von Otto Emmenegger, ein Instrument des Alphornbauers Arnold von Allmen sowie zwei reisetaugliche Carbon-„Hörner“ von Roger Zanetti. Sie setzt sie wohlbedacht – je nach passender Örtlichkeit und entsprechender Komposition – ein. Musikbeispiele gibt es reichlich im Internet, so zum Beispiel auf ihrer Internetseite: www.eliana-burki.com
Nicole Sandt


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