Musikinstrumentenbauer Broschüren
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Im DAKAPO Pressebüro erscheint die Reihe „Musikinstrumentenbauer in Mitteleuropa“.

Broschüren

Die Publikationen werden herausgegeben und sind zu beziehen über:

DAKAPO Pressebüro
Gubener Straße 47
10243 Berlin
info(at)dakapo-pressebuero.de
www.dakapo-pressebuero.de
und über den Buchhandel (siehe ISBN-Nummer).

Schutzgebühr: 5,- € (zzgl. Versandkosten)




Musikinstrumentenbauer in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern

2. erweiterte und aktualisierte Auflage 2012

„Musikinstrumentenbauer in der Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern“ Jetzt liegt nach acht Jahren zum ersten Mal eine aktualisierte Ausgabe einer Broschüre über Musikinstrumentenbauer in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern vor. Ein Vergleich bietet sich an. Der Instrumentenbau konnte sich trotz aller internationalen und nationalen Krisen stabilisieren und in vielen Fällen weiterentwickeln. Die Statistik der Handwerkskammern bestätigt dies: Es ist ein absoluter Zuwachs an Instrumentenbauern in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern zu verzeichnen. Dabei ist der Bereich der Geigenbauer nach wie vor der umfangreichste, gefolgt von Zupf-, Holzblasinstrumenten- und Orgelbauern. Diesmal sind alle Metallblasinstrumentenbauer vertreten, wie auch die beiden Handzuginstrumentenbauer in Berlin – von den Reparaturfirmen einmal abgesehen. Ebenso wie sich die Gruppe der Zupfund Holzblasinstrumentenbauer zahlenmäßig erweitern konnte, ist dies bei den Vertretern von Schlaginstrumenten und Percussion der Fall. Was den Neubau von Klavieren angeht, so gibt es zwar Niendorf nicht mehr, dafür entwickelte sich bei zwei Firmen in Mecklenburg eine enge Zusammenarbeit mit ausländischen Betrieben. Die Firmen, die sich vorrangig der Reparatur von Instrumenten widmen, konzentrieren sich vor allem im Berliner Raum. In Mecklenburg-Vorpommern ist die Reparatur punktuell auf die Städte Schwerin, Rostock und Stralsund beschränkt, in Brandenburg neben Potsdam auf Frankfurt/Oder; lediglich die Verbreitung der Klavierstimmer hat auch auf dem Land eine größere Dichte. Neben den Präsentationen der über 150 Musikinstrumentenbauer werden sicher die zahlreichen redaktionellen Beiträge das Interesse der Leser finden. So wird unter anderem ein ganz besonderes Jubiläum ausführlich angekündigt: „400 Jahre Geigenbau in Berlin“. Wir freuen uns, die Serie Musikinstrumentenbauer in Mitteleuropa nach dieser Publikation mit der Ausgabe für Österreich zu komplettieren, bevor 2014 die Ausgabe für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen aktualisiert wird. Viel Spaß beim Lesen wünscht

Ihr DAKAPO Pressebüro

 

ISBN-Nr. 978-3-940311-18-4, Schutzgebühr 5,-€/7,-CHF zzgl. Versandkosten

 

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GRUSSWORT

Instrumentenbauer und Musiker sind eine Familie. Wer der Vater ist und wer die
Mutter überlasse ich Ihrer Fantasie. Die Instrumente sind aber auf jeden Fall die Kinder, die gehegt und gepflegt werden müssen, damit sie den Eltern große Freude bereiten. Um Höchstleistungen vollbringen zu können, müssen die Eltern untereinander ein sehr harmonisches Vertrauensverhältnis pflegen. Wenn die Kinder außerordentliche Fähigkeiten entwickeln, wird vielen Menschen im Rahmen von Konzerten und anderen Musikveranstaltungen große Freude bereitet, und im Idealfall werden die Sorgen des Alltags vergessen. Lassen Sie uns alle, jeder an seinem Platz, dafür die Grundlagen schaffen und mit unserer Zusammenarbeit noch lange die Musikkultur in unserem Land gegen alle Widrigkeiten verteidigen.

Heinz-Dieter Sense
Geschäftsführer
Rundfunk Orchester und Chöre GmbH Berlin

 

1. Auflage 2004

Diese Publikation ist eine in dieser Form erstmals erschienene Orientierungshilfe für jene, die ein Instrument spielen oder ein neues Instrument erwerben möchten. Sie beschreibt Werkstätten des Instrumentenbaus sowohl mit ihren spezifischen Angeboten als auch in ihren historischen Werdegängen. Ausgesuchte redaktionelle Beiträge zu verschiedenen Instrumenten vertiefen das Verständnis für die Künstler und ihre Ateliers und spiegeln die lange und international geachtete Tradition dieses Handwerks wider. Bedeutende Musikinstitutionen, Musikalienhandlungen und -häuser und andere Unternehmen aus der Musik-Branche stellen sich vor. Informative Beiträge zu ausgewählten Musikbibliotheken in Berlin und ein Überblick über die Musikhochschulen in Deutschland und die Musikschulen in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern vermitteln einen Eindruck des facettenreichen Musikmarktes und seiner Fortbildungsmöglichkeiten. Erstaunlich ist die enorme Vielfalt der hergestellten Instrumente in den einzelnen Regionen. Die Palette reicht von Nachbauten aus der Zeit der Renaissance und des Barocks über mehrere Neuentwicklungen bis hin zu exotischen Instrumenten. Die nach Instrumentengruppen gegliederte Broschüre bietet mit Gemälden aus dem Louvre, dem Museo del Prado in Madrid und dem IRPA in Brüssel auch ganz besondere optische Höhepunkte. Wir möchten allen Mitwirkenden herzlich danken. Besonders bedanken möchten wir uns bei dem Ideen-Geber für diese Publikation, dem Oboenbaumeister Ludwig Frank. Ebenso danken wir allen Redakteuren für ihre fachkundigen Beiträge und den Bild-Recht-Inhabern für die Abdruckgenehmigungen. Sie alle haben dazu beigetragen, dass diese hochwertige Publikation so umfassend und so attraktiv das Leistungsprofil der Instrumentenbauer in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern widerspiegelt. Wir sind sicher, es gibt vieles zu entdecken. Viel Spaß dabei wünscht

Ihr DAKAPO Pressebüro


Musikinstrumentenbauer in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern
(erschienen 2004)

ISBN-Nr. 978-3-940311-00-9

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GRUSSWORT

Der Dirigent ist im übertragenen Sinn auch ein Musikinstrumentenbauer. Schließlich muss er die vielen verschiedenen Instrumente aus dem Orchester beim Dirigieren so zusammenfügen, dass das Orchester einen bestimmten Klang und eine persönliche Note bekommt. Er muss das Holz und das Blech so bearbeiten, dass es zusammenpasst und wie ein neues Instrument klingt. Ja, ein Dirigent fügt Holz und Blech so zusammen, dass beide wie ein einziges Instrument mit einem individuellen Klang werden. So wird unter seiner Handführung aus einem neutralen Einsatz ein ganz bestimmter Einsatz, z.B. ein weicher oder ein prägnanter, je nachdem. Im Laufe der Zeit kann all dies zur Klangfarbe des Instrumentes „Orchester“ werden. Bei Kantilenen setzen die Violinen z.B. in einer ganz bestimmten Weise an, bei rhythmisch dominierten Stellen setzen sie den Bogen an einer anderen Stelle an usw. Der Klang des Instrumentes „Orchester“ entsteht durch diese Detailarbeit. Jede Phrase muss auf ihre eigene Art artikuliert werden. Ich bedanke mich sehr herzlich bei meinen Kollegen, den Instrumentenbauern, dass sie das schaffen, was das Instrument „Orchester“ und die Musik im weitesten Sinne ausmacht; auch bedanke ich mich bei allen Musikern, welche die Instrumente aus Holz und Metall zum Leben erwecken und ihnen eine Seele und eine Stimme geben.

Eliahu Inbal
Chefdirigent des Berliner Sinfonie-Orchesters am Konzerthaus Berlin