Musikinstrumentenbauer Broschüren
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Im DAKAPO Pressebüro erscheint die Reihe „Musikinstrumentenbauer in Mitteleuropa“.

Broschüren

Die Publikationen werden herausgegeben und sind zu beziehen über:

DAKAPO Pressebüro
Gubener Straße 47
10243 Berlin
info(at)dakapo-pressebuero.de
www.dakapo-pressebuero.de
und über den Buchhandel (siehe ISBN-Nummer).

Schutzgebühr: 5,- € (zzgl. Versandkosten)




Musikinstrumentenbauer in Bayern

Musikinstrumentenbauer-Magazin Bayern

Bayern genießt in Deutschland nicht nur hohe Anerkennung wegen seinen Leistungen auf dem Gebiet der Wirtschaft und des Tourismus, sondern auch und besonders im Bereich des Musikinstrumentenbaus. Rund ein Fünftel aller Instrumentenbauer Deutschlands setzt im Freistaat Bayern eine jahrzehntelange Arbeit oder eine bereits jahrhundertalte Tradition fort oder hat sich neu angesiedelt. Ein dichtes Netz an kleinen und großen Orchestern, die fünf modernen Hochschulen für Musik  in München, Würzburg, Nürnberg, Bayreuth und Regensburg und die zahlreichen kommunalen und privaten Musikschulen – ganz abgesehen von Kunden in aller Welt – sind Grundlage für die bestehende hohe Zahl an Werkstätten. Diese Tatsache spiegelt sich auch in der vorliegenden umfangreichen Publikation wider. Ohne die Hilfe zahlreicher Instrumentenbauer und Kulturverantwortlicher  wäre die Erstellung der Broschüre nicht möglich gewesen.  Besonderer Dank gilt – stellvertretend für viele – Herrn  Dr. Bär vom Germanisches Nationalmuseum, den drei Innungen mit ihren Vorsitzenden, der Orgelbaufirma Hey, Herrn Balk vom Greifenberger Institut, dem Orff-Zentrum, der Firmen Wenzel Meinl und Karl Höfner und nicht zuletzt den Münchner Philharmonikern und dem Geiger Ingolf Turban.

Mit der vorliegenden 6. Publikation in der Reihe „Musikinstrumentenbauer in Deutschland“ schließt sich der Kreis – für alle Bundesländer liegt damit die Erstausgabe vor. Auf Anregung vieler Bayerischer Instrumentenbauer beabsichtigen wir 2011 eine Sonderbroschüre über die Musikinstrumentenbauer in der Schweiz zu erarbeiten und für 2012 ist eine aktualisierte und erweiterte 2. Ausgabe für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern geplant.

Seit einem Jahr gehen wir mit der Internetagentur e-pixler neue Wege, um den Bekanntheitsgrad der Publikationen weiter zu erhöhen und über die gedruckte Version hinaus neue Möglichkeiten der Nutzbarkeit zu erschließen: Unter www.Instrumenten-Scout.de ist neben den Präsentationen der Musikinstrumentenbauer aller sechs Publikationen viel Interessantes rund um das Thema Musik zu finden.

Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen und freuen uns auf Ihre Ideen, Hinweise und Kritiken.
Ihr DAKAPO-Pressebüro-Team

Musikinstrumentenbauer in Bayern (erschienen 2010)

ISBN-Nr. 978-3-940311-13-9

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GRUSSWORT

Seinem Wesen nach ist ein handgefertigtes Musikinstrument ein „Individuum“, unteilbar also, unverwechselbar und somit das Gegenstück zum Massenprodukt. Des Meisters Handschrift zu erfüllen und zu deuten heißt freilich mehr als die bloße Fertigstellung anzuerkennen. Damit sich das „Unteilbare“ mitteilen darf, zu Klang gewordene Meisterschaft hörbare Flügel bekommen kann, bedarf es der Hände des Spielers. Nichts ist berührender als dieser gleitende und gemeinsam vollzogene Übergang vom anfänglich materiellen Stadium ins Immaterielle, er ist die Sinnerfüllung eines zutiefst individuellen Prozesses, der sich in dem Grade gesteigert an höchsten menschlichen
Werten und Wahrnehmungsebenen zu orientieren vermag, in welchem rein technisch messbare Werte irrelevant werden können.
Immer wieder darf ich Zeuge sein und auch ein wenig „Mitgestaltender“ in diesem Streben nach Höherem und Höchstem und bewundere alle Meister, die ihre ganze Energie der Welt des Klanges schenken, die Abbild unserer lange gewachsenen Kulturwelt ist. Diese erhalten zu helfen obliegt tätigen „Individuen“, abseits von Massentrends und Lobbyismus. Dass nun der unermüdliche Geist stillen Forschens, Bauens und Ausfeilens in vorliegender Broschüre Gemeinschaft stiftend zusammenwächst und somit dem interessierten Betrachter neue Kontakte erschlossen werden, begrüße ich auf das Herzlichste!

Prof. Ingolf Turban
Violinsolist und Hochschulprofessor